Las Vegas für F1-Fans: Die geheimen Spots abseits der Strecke
Klaus Fischer ·
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Las Vegas als F1-Ziel: Die besten Geheimtipps für die Rennwoche. Spare Geld, finde die besten Aussichtspunkte und erlebe die Stadt wie ein Profi.
Wenn die Formel 1 nach Las Vegas kommt, dann verwandelt sich die Wüstenstadt in ein glitzerndes Motorsport-Mekka. Aber mal ehrlich: Wer nur die Rennstrecke sieht, verpasst die eigentliche Show. Ich habe mich für euch durchgeschlagen, die besten Tipps gesammelt und verrate, wie ihr das Maximum aus eurem Trip herausholt – ohne dabei pleite zu gehen.
Las Vegas ist nicht einfach nur ein Rennort. Es ist ein Spektakel, das seinesgleichen sucht. Die Strecke führt mitten durch den Strip, vorbei an den legendären Casinos und Hotels. Das bedeutet: Ihr seid mittendrin im Geschehen, auch wenn ihr kein teures Tribünenticket habt.
### Die Strecke: Mehr als nur ein Rennen
Der Las Vegas Strip Circuit ist 6,2 Kilometer lang und damit eine der längsten Strecken im Kalender. Die Fahrer erreichen Geschwindigkeiten von über 340 km/h – das ist fast so schnell wie in Monza. Die Boxengasse liegt direkt am berühmten Bellagio-Brunnen, was für ein einmaliges Bild sorgt.
Was viele nicht wissen: Die Strecke ist rund um die Uhr zugänglich, zumindest außerhalb der Rennzeiten. Ihr könnt also schon Tage vorher die Kurven ablaufen und euch die besten Kamerapositionen sichern. Die Tribünen sind zwar meist ausverkauft, aber es gibt öffentliche Bereiche, von denen aus man viel sieht.
### Die besten Aussichtspunkte ohne Ticket
Natürlich will nicht jeder ein Vermögen für ein Rennwochenende ausgeben. Kein Problem, denn Las Vegas hat einige versteckte Juwelen:
- Die Dachterrasse des The Linq Hotels bietet einen freien Blick über die Start-Ziel-Gerade
- Das High Roller Observation Wheel (das Riesenrad) ist 167 Meter hoch und bietet einen atemberaubenden Blick aus der Vogelperspektive
- Die Fußgängerbrücken am Strip sind kostenlos und oft näher am Geschehen als man denkt
- Die Rooftop-Bars entlang der Strecke haben oft Happy-Hour-Angebote während der Trainings
### Kosten clever managen
Las Vegas kann teuer sein, aber es muss nicht sein. Ein Bier kostet im Casino durchschnittlich 12 Euro, an der Tankstelle aber nur die Hälfte. Die Hotels verlangen während des Rennwochenendes oft das Doppelte, also bucht frühzeitig oder weicht auf die umliegenden Stadtteile aus.
Die Fahrt mit dem Taxi vom Flughafen ins Zentrum kostet etwa 40 Euro. Wer sparen will, nimmt den Bus – der fährt für 6 Euro am Tag. Und wenn ihr essen geht, meidet die Restaurants direkt am Strip. Nur ein paar Straßen weiter bekommt ihr die gleiche Qualität für ein Drittel des Preises.
### Die Atmosphäre: Mehr als nur Motorsport
Las Vegas ist bekannt für seine Partys, und während der Formel-1-Woche wird das nochmal getoppt. Überall gibt es Live-Musik, DJ-Sets und natürlich die berühmten Casinos. Aber Achtung: Die Temperaturen können im November auf bis zu 10 Grad Celsius fallen, auch wenn die Tage noch warm sind. Packt also eine Jacke ein.
Die Einheimischen sind übrigens echte Fans. Viele verfolgen das Rennen von ihren Hausdächern aus und feiern mit den Touristen. Es ist diese Mischung aus Glamour und Bodenständigkeit, die Las Vegas so besonders macht.
### Praktische Tipps für euren Besuch
- Kauft euch ein Tagesticket für die Monorail (15 Euro), damit seid ihr schnell an jedem Punkt der Strecke
- Trinkt genug Wasser – die trockene Wüstenluft unterschätzt man leicht
- Die Sicherheitskontrollen sind streng, also lasst große Taschen im Hotel
- Lernt ein paar Brocken Englisch, das öffnet Türen und spart Zeit
Mein Fazit: Las Vegas ist ein Erlebnis, das man als F1-Fan mindestens einmal im Leben gemacht haben sollte. Es ist laut, es ist bunt, es ist überwältigend – aber genau dafür lieben wir diesen Sport doch. Also packt eure Koffer und taucht ein in die verrückteste Rennwoche des Jahres.